DIY: Der schönste Adventskalender – Berglandschaft aus Pyramiden

Weihnachten steht vor der Tür. Höchste Zeit also, sich Gedanken um Adventskalender für die Liebsten zu machen! Einer der schönsten, wenn nicht sogar der schönste Adventskalender von allen ist dieser DIY Adventskalender aus Pyramiden. Ich finde ihn total toll!

 

Adventskalender Pyramidengletscher mit Deko

Er besteht aus 24 Papp-Pyramiden und sieht aus wie eine Berglandschaft. Zugegeben, es dauert ein paar Stündchen, ihn herzustellen, aber ich finde, es lohnt sich! Zumal man ihn ja auch wiederverwenden kann.

Was braucht man für den Adventskalender?

  • Bastelkarton in den gewünschten Farben (bei 3 Farben reicht ein DIN A1-Karton pro Farbe) für die Pyramiden
  • Pappe (etwa DINA A3) für die Schablonen
  • Klebezahlen (Höhe ca. 2 cm)
  • Washi Tape
  • Bastelkleber (z.B. von UHU)
  • Schneide-Unterlage
  • Cutter Skalpell
  • Großes Lineal (möglichst aus Stahl)
  • Bleistift

Wie wird der Adventskalender hergestellt?

Als erstes braucht man eine Vorlage für die Pyramiden (im Fachjargon „Tetraeder“). Die könnt ihr euch entweder aus dem Internet runterladen (ich habe diese hier genommen), oder ihr erstellt sie selbst. Auf jeden Fall muss die Vorlage so aussehen:

Adventskalender Pyramidengletscher - Schnittvorlage Pyramide

Ich habe mich für drei Pyramidengrößen mit den Seitenlängen 7,5 cm, 9,5 cm und 11,5 cm entschieden. Die oben verlinkte Vorlage ist die mittlere Größe. Für die beiden anderen müsst ihr diese Vorlage einmal 20% größer kopieren (Größe also auf 120% einstellen) und einmal 20% kleiner (Größe auf 80% einstellen).

Alle drei Pyramidengrößen auf Pappe kleben und mit einem Cuttermesser (z.B. hier) auf der Schneide-Unterlage (z.B. hier) ausschneiden.

Adventskalender Pyramiden Schablonen

Das werden eure Schablonen – je sauberer ihr also arbeitet, desto besser. Wenn ihr mit dem Cuttermesser schneidet, dann am besten ein Lineal anlegen (ich empfehle ein Stahl- oder Aluminium-Lineal, z.B. dieses hier, ich hatte eins aus Holz und habe mir da mehrfach mit dem Messer reingesäbelt…) 😉

Ihr habt jetzt also drei Schablonen in verschiedenen Größen. Mit diesen übertragt ihr die Pyramiden auf eure (farbigen) Bastelkartons.

Adventskalender Pyramidengletscher - eingezeichnete Pyramiden auf Farbkarton

Auch hier gilt wieder: Je genauer die Kanten ausgeschnitten werden, desto besser sehen nachher die Pyramiden aus! In meiner Variante (grau, mint, grün) hab ich mich für 5 Pyramiden in groß entschieden (eine grün, zwei mint, zwei grau), für 8 Pyramiden in mittelgroß (zwei grün, drei mint, drei grau) und 11 Pyramiden in klein (zwei grün, vier mint, fünf grau). Im Nachhinein hätte ich vielleicht lieber weniger kleine und dafür mehr große Pyramiden gemacht (in die kleinen passen nämlich wirklich nur Mini-Sachen) – optisch ist es so aber eine top Verteilung! 🙂

Die Innenlinien müssen übrigens NICHT eingezeichnet werden. Ich hab das zwar anfangs gemacht, dann aber festgestellt, dass man es nicht braucht. Wenn ihr die Außenlinien eingezeichnet habt, schneidet ihr die Pyramiden aus. Dann dreht ihr sie um und ritzt mit dem Cuttermesser leicht die Innenlinien ein (spätestens hierzu braucht ihr ein Lineal!) Wo die Innenlinien liegen, erklärt sich von selbst. Es sind bei jeder Pyramide drei Klebelaschen-Linien und die drei großen Linien in der Mitte. Dann einfach an den geritzten Linien falten.

Adventskalender Pyramidengletscher - Pyramide eingeritzt und gefaltet

Jetzt mit Bastelkleber jeweils zwei der Pyramidenseiten an den Klebelaschen aneinanderkleben. Eine Seite der Pyramide bleibt offen, um sie später zu befüllen. Die fast fertigen Pyramiden sehen dann so aus:

Adventskalender Pyramidengletscher - Pyramiden ohne Zahlen

Wer den Pyramidenkalender nur einmal benutzen will, kann die Pyramiden nach dem Befüllen natürlich auch komplett mit Kleber zukleben. Ich persönlich habe die fehlende Seite aber nach dem Befüllen mit Washi Tape zugemacht. Sehr schönes Washi Tape findet ihr zum Beispiel bei Hema.

Zum Befüllen des Kalenders sind der Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt! Mein Sohn hat sich dieses Jahr einen Ninja-Kalender gewünscht. Damit der am Ende keine 200 Euro kostet, habe ich Ninja-Equipment (Figuren, Sammelkarten, Sticker) und Süßigkeiten gemischt.

Adventskalender Pyramidengletscher - die Befüllung

Wie schon geschrieben waren manche Sachen zu groß für den Kalender – diese habe ich einfach seperat eingepackt. In der jeweiligen Pyramide ist dann nur ein Zettel mit einem Hinweis auf ein extra verpacktes Geschenk (z.B. mit einem Symbol). Ich denke, wir werden diese extra verpackten Geschenke mit den Symbolen einfach neben den Adventskalender legen, aber theoretisch könnte man das natürlich auch kniffliger gestalten und den Beschenkten über ein Rätsel/eine Schatzsuche erst zum Geschenk führen. Auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! 🙂

Die mit Geschenken oder Symbol-Zettelchen befüllten Pyramiden werden dann mit Washi Tape (zur Not geht auch Tesa) zugeklebt. Wenn man vorher exakt gearbeitet hat, muss man das fehlende Seiten-Dreieck nur auf einer Seite zukleben (die andere hält dann von selbst zu), auf beiden Seiten ein Kleberl tut der Optik aber auch keinen Abbruch! Theoretisch kann man eine Seite auch mit den Zahlen zukleben. Wegen der Wiederverwendbarkeits-Möglichkeit empfehle ich aber, das nicht zu tun.

Auf die geschlossenen Pyramiden müssen jetzt nur noch die Zahlen geklebt werden. Dann alle auf einem Tablett arrangieren – fertig ist der Kalender. Und sieht dann ungefähr so aus:

Adventskalender Pyramiden - fertige Gletscherlandschaft

Theoretisch kann man die Pyramiden auch aufhängen – an einer Kordel oder einem großen Ast hängend sehen sie bestimmt auch cool aus! Probiere ich in den nächsten Jahren bestimmt mal aus. Ich hoffe, ich habe alles verständlich beschrieben. Falls nicht, bin ich dankbar für Kommentare oder Anregungen! Und jetzt viel Spaß beim Nachbasteln! 🙂

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